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Ver­band­sin­for­ma­ti­on: Bun­des­ver­samm­lung 2017 in Berlin

// 02. Okto­ber 2017

Unter dem Motto „125 Jahre BDAT – 125 Tage Thea­ter“ hatte der Bun­des­ver­band am 14. Sep­tem­ber zur offi­zi­el­len Abschluss-Gala und der Prä­sen­ta­ti­on der ers­ten gemein­sa­men Ver­öf­fent­li­chung des BDAT und sei­ner Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen ein­ge­la­den, der zahl­rei­che Gäste gefolgt waren. Im Anschluss konn­te BDAT-Präsident Simon Isser am 16./17. Sep­tem­ber die Dele­gier­ten der Mit­glieds­ver­bän­de zur Bun­des­ver­samm­lung begrü­ßen und die Ver­an­stal­tung sowie die Jubi­lä­ums­zeit Revue pas­sie­ren las­sen, die ein ins­ge­samt aner­ken­nen­des und posi­ti­ves Feed­back fand. Dabei dank­te er allen Betei­lig­ten und ins­be­son­de­re dem Vor­sit­zen­den des Ver­ban­des Ber­li­ner Ama­teur­thea­ter­ver­ban­des (VBA) Jörg Sobeck und sei­nem Team für die lange Vor­be­rei­tung und unter­stüt­zen­de Pla­nung vor Ort in Berlin.

Gast bei der Tagung waren von der Arbeits­ge­mein­schaft der deutsch­spra­chi­gen Ama­teur­thea­ter­ver­bän­de (AddA) Josef Mair­gin­ter vom Süd­ti­ro­ler Thea­ter­ver­band (STV) und Norma Köh­ler, die Vor­sit­zen­de der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Spiel & Thea­ter sowie als Ver­tre­ter der AITA/IATA Chris­tel Gba­gui­di (aus Benin/Berlin), der erst im August auf Vor­schlag des BDAT und der BAG in den Vor­stand der AITA/IATA gewählt wurde. Gba­gui­di hob in einem kur­zen State­ment die Bedeu­tung eines glo­ba­len Enga­ge­ments in der inter­na­tio­na­len Thea­ter­ar­beit noch­mals her­vor: „Wir geben etwas hin­ein, wir neh­men aber auch viel her­aus“, fass­te Gba­gui­di die „Win-Win-Situation“ zusam­men und setz­te in sei­nem State­ment den zuneh­mend natio­nal aus­ge­rich­te­ten Posi­tio­nen in zahl­rei­chen Län­dern eine offe­ne und über Gren­zen den­ken­de Hal­tung ent­ge­gen.

Gegen­sei­ti­ge Infor­ma­ti­on, Berich­te zu den zen­tra­len Ver­an­stal­tun­gen des BDAT 2017 und Dis­kus­sio­nen und Ent­schei­dun­gen zu Sat­zungs­än­de­run­gen und recht­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen bil­de­ten wei­te­re Schwer­punk­te der Jah­res­haupt­ver­samm­lung. Im Bereich der Fort­bil­dung wurde die Bun­des­ver­samm­lung vom BDAT-Präsidium dar­über infor­miert, dass das Pup­pen­thea­ter künf­tig im bun­des­wei­ten Fort­bil­dungs­pro­gramm berück­sich­tigt und tes­tiert wer­den kann. Sig­rid Haase, Pro­jekt­ko­or­di­na­to­rin für den Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst Kul­tur und Bil­dung 27plus, berich­te­te über den aktu­el­len Stand sowie über die posi­ti­ve Ent­wick­lung des Frei­wil­li­gen­diens­tes und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Ein­satz­stel­len im BDAT.

Lijnt­je de Wit, Finanz­buch­hal­te­rin BDAT, stell­te den aus­ge­gli­che­nen Jah­res­ab­schluss 2016 vor. Die Bun­des­ver­samm­lung dank­te den Revi­so­ren Lars Hel­fert und Til­mann Scheck für die Prü­fung und sprach dem Geschäfts­füh­ren­den Prä­si­di­um die Ent­las­tung aus. Im Anschluss stell­te Geschäfts­füh­re­rin Irene Oster­tag den Wirt­schafts­plan 2018 vor, der von der Bun­des­ver­samm­lung geneh­migt wurde.

Nach vorn ging der Blick der Bun­des­ver­samm­lung bei der Pla­nung der Pro­jek­te in den kom­men­den zwei Jah­ren, dar­un­ter das Preis­trä­ger­fes­ti­val „amarena“ 2018 in Leip­zig (Sach­sen). In der Pla­nung sind für 2019 gleich drei Fes­ti­vals: das erste gesamt­eu­ro­päi­sche Senio­ren­thea­ter­fes­ti­val in Esslingen/Baden-Württemberg, das Volks­thea­ter­fes­ti­val Wur­zel­werk in Franken/Bayern und Thea­ter­wel­ten in Rudolstadt/Thüringen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.bdat.info und über unse­ren News­let­ter (Ein­trag über unse­re Homepage/Startseite).

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Foto 1: v. l.: Norma Köh­ler (Vor­sit­zen­de der BAG Spiel & Thea­ter), Josef Mair­gin­ter (Vor­stand Süd­ti­ro­ler Thea­ter­ver­band), Chris­tel Gba­gui­di (Vor­stand AITA/IATA), Simon Isser (BDAT-Präsident), Ste­phan Schnell (BDAT-Bildungsreferent/Internationales).
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Fotos: Kat­rin Kel­ler­mann