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Son­der­fonds für Kulturveranstaltungen

// Berlin, 16. Juni 2021 //

Infol­ge der Corona-Krise star­te­te am 15. Juni 2021 der Son­der­fonds des Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen von bis zu 2,5 Mil­li­ar­den Euro. Er wird vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF) und von der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en (BKM) ver­ant­wor­tet, die auch die Umset­zung des Pro­gramms koordiniert.
Der Son­der­fonds ergänzt bestehen­de För­der­pro­gram­me des Bun­des wie NEU­START KULTUR.

Zwei Hilfs-Bausteine
Der Son­der­fonds unter­stützt die Wie­der­auf­nah­me und die Plan­bar­keit von Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen mit zwei zen­tra­len Bau­stei­nen: Einer Wirt­schaft­lich­keits­hil­fe für klei­ne­re Ver­an­stal­tun­gen, die unter Beach­tung Corona-bedingter Hygie­ne­be­stim­mun­gen der Län­der mit redu­zier­tem Publi­kum statt­fin­den. Diese Hilfe steht für Ver­an­stal­tun­gen mit bis zu 500 Per­so­nen ab dem 1. Juli 2021 und für Ver­an­stal­tun­gen mit bis zu 2.000 Per­so­nen ab dem 1. August 2021 zur Ver­fü­gung. Die Regis­trie­rung von Ver­an­stal­tun­gen für die Wirt­schaft­lich­keits­hil­fe ist ab dem 15.06.2021 mög­lich (hier) und muss vor der Ver­an­stal­tung auf einer zen­tra­len Online-Plattform erfolgen.

Der zwei­te Bau­stein ist eine Aus­fall­ab­si­che­rung für grö­ße­re Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, die für die Zeit ab dem 1. Sep­tem­ber 2021 geplant wer­den. Dies betrifft Kon­zer­te und Fes­ti­vals mit über 2.000 Besu­che­rin­nen und Besu­chern, die einen lan­gen Pla­nungs­vor­lauf benötigen.

Für die Bean­tra­gung einer Wirt­schaft­lich­keits­hil­fe muss der Zeit­punkt der Ver­an­stal­tung vor dem 31. März 2022 liegen.

För­der­fä­hig
sind aus­schließ­lich Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen wie Kon­zer­te, Fes­ti­vals, Opern, Tanz, Film, Thea­ter, Musi­cals, Klein­kunst, Varie­té, Lesun­gen, Per­forming Arts, Medi­en­vor­füh­run­gen und künst­le­ri­sche und kul­tu­rel­le Aus­stel­lun­gen. Wich­tig ist, dass die Ver­an­stal­tung in Deutsch­land statt­fin­det, pan­de­mie­be­dingt Ein­schrän­kun­gen unter­liegt (z.B. ver­rin­ger­tes Platz­kon­tin­gent wegen Hygie­nekon­zept­auf­la­gen) und Ein­tritts­kar­ten verkauft.

Wer kann För­der­gel­der beantragen?
Ver­an­stal­te­rin­nen und Ver­an­stal­ter von Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen. Ver­an­stal­te­rin oder Ver­an­stal­ter ist, wer das wirt­schaft­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Risi­ko einer Ver­an­stal­tung trägt. Ver­an­stal­te­rin­nen und Ver­an­stal­ter in öffent­li­cher Trä­ger­schaft sind eben­falls antrags­be­rech­tigt, kön­nen jedoch nur die Wirt­schaft­lich­keits­hil­fe beantragen.
Auch Ver­ei­ne sind antragsberechtigt.

Umge­setzt wird der Son­der­fonds des Bun­des über die Kul­tur­mi­nis­te­ri­en der Län­der. Die dor­ti­gen Kul­tur­be­hör­den oder ande­re beauf­trag­te Stel­len sind zustän­dig für die Prü­fung und Bewil­li­gung der Anträge.

Die Regis­trie­rung der Ver­an­stal­ter und spä­ter die Antrag­stel­lung erfolgt über eine Inter­net­platt­form, die von der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg für alle Län­der betreut wird. Um Rück­fra­gen von Ver­an­stal­te­rin­nen und Ver­an­stal­tern beant­wor­ten zu kön­nen, ist eine tele­fo­ni­sche Service-Hotline der Län­der unter der Tele­fon­num­mer 0800 6648430 geschal­tet. Das Land Nordrhein-Westfalen orga­ni­siert den Auf­bau und die Betreu­ung die­ser bun­des­ein­heit­li­chen Hotline.

WICH­TIG: die Regis­trie­rung der Ver­an­stal­ter muss vor der Ver­an­stal­tung erfol­gen! Für die spä­te­re Antrag­stel­lung ist ein Elster-Zertifikat not­wen­dig, für die Regis­trie­rung noch nicht.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Regis­trie­rung hier:
» www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/