Ziele & Auf­ga­ben

Posi­tio­nen

Der Bund Deut­scher Ama­teur­thea­ter e.V. enga­giert sich in zahl­rei­chen Berei­chen und ver­leiht den sich enga­gie­ren­den Men­schen eine Stim­me. Hier fin­den Sie Posi­ti­ons­pa­pie­re, die von den Bun­des­ar­beits­krei­sen und dem Bun­des­prä­si­di­um ver­öf­fent­licht wur­den.

… eine muti­ge Aus­ein­an­der­set­zung mit alters­re­le­van­ten The­men

Thea­ter mit alten Men­schen braucht immer wie­der Mut, The­men fern­ab des Main­streams zu bedie­nen. Krank­heit, Demenz  und Tod, Krieg und  Gewalt, Sexua­li­tät  und Ero­tik, Würde und Selbst­ver­wirk­li­chung im Alter sind all­ge­gen­wär­tig wie zeit­los.

… die gesell­schaft­li­che Ein­mi­schung

Thea­ter mit alten Men­schen braucht die stete Ein­mi­schung in die Gesell­schaft, es soll bri­san­te The­men nicht umschif­fen,  sich aber auch nicht von ihnen ver­ein­nah­men las­sen. Es darf nicht in  unbe­dach­tem Aktio­nis­mus ver­fal­len.  Bri­san­ter  Gegen­warts­stoff darf  nicht dem Dik­tat der unab­ding­ba­ren Schau­stel­lung rele­van­ter Aktua­li­tät fol­gen.

… kon­ti­nu­ier­li­che und nach­hal­ti­ge Pro­zes­se

Thea­ter mit alten Men­schen braucht eine lang­sa­me und regel­mä­ßi­ge Her­an­ge­hens­wei­se, um neu ent­stan­de­ne Frei­räu­me des Alters sinn­voll zu nut­zen. Nach­hal­ti­ge Thea­ter­ar­beit und sozia­le Ent­wick­lun­gen in der Alten­kul­tur  ent­ste­hen und ver­fes­ti­gen sich  durch inten­si­ve und kon­ti­nu­ier­li­che Arbeits- und Pro­ben­pro­zes­se und nicht durch  ein­ma­li­ge Insze­nie­rungs­pro­jek­te z.B. öffent­li­ch geför­der­ter Büh­nen.

… empa­thi­sche Thea­ter­ma­cher und aus­ge­bil­de­te Spiel­lei­ter

Thea­ter mit alten Men­schen braucht improvisations- und expe­ri­men­tier­freu­di­ge wie  qua­li­fi­zier­te und  empa­thi­sche Spiel­lei­ter. Thea­ter­ge­r­ago­gi­sche Aspek­te (z.B. Umgang mit Demenz)  gilt es  beson­ders zu berück­sich­ti­gen. Spe­zi­el­le Spielei­ter­aus­bil­dun­gen, Work­shops und Mög­lich­kei­ten des Erfah­rungs­aus­tau­sches müs­sen ver­stärkt ange­bo­ten wer­den.

…viel­fäl­ti­ge Auf­füh­rungs­mög­lich­kei­ten

Thea­ter mit alten Men­schen braucht Schutz­räu­me wie Mög­lich­kei­ten  der Prä­sen­ta­ti­on vor einer brei­ten Öffent­lich­keit, ob im  hei­mi­schen Pro­be­saal, auf der Thea­ter­büh­ne oder im öffent­li­chen  Raum wie in Ein­kaufs­pas­sa­gen, auf Stra­ßen  oder Markt­plät­zen .  Der Wir­kungs­kreis muss sich dabei  nach den Bedürf­nis­sen der Spie­ler  rich­ten.

unter­schied­li­che Aus­drucks­for­men

Thea­ter mit alten Men­schen braucht die Viel­falt von Aus­drucks­for­men. Es darf sich nicht nur auf die Dar­stel­lung von „Sket­chen“ beschrän­ken, son­dern soll­te die ganze Band­brei­te an Mög­lich­kei­ten (Bio­gra­fie­thea­ter, Rück­griff auf lite­ra­ri­sche  Vor­la­gen, Tanz­thea­ter, Per­for­man­ce) auf­zei­gen. Auch der Ein­satz neuer Medi­en soll­te Berück­sich­ti­gung fin­den.

… eine brei­te, loka­le Ver­an­ke­rung

Thea­ter mit alten Men­schen braucht eine star­ke Imple­men­tie­rung  in allen Regio­nen . Der­zeit fin­det sich  Senio­ren­thea­ter wesent­li­ch  im städ­ti­schen Bereich. Kul­tu­rel­le Teil­ha­be und künst­le­ri­sche Aus­drucks­mög­lich­kei­ten mit alten Men­schen gilt es, im länd­li­chen Raum aus­zu­bau­en und zu stär­ken.

…star­ke Lob­by­ar­beit und Spon­so­ring

Thea­ter mit alten Men­schen braucht enga­gier­te Mit­strei­ter und För­de­rer auf allen gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Ebe­nen, vor allem braucht es finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für eine lang­fris­ti­ge  Eta­blie­rung von Struk­tu­ren, Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten und Pro­jek­ten im Senio­ren­thea­ter­be­reich.

… wir­kungs­vol­le Netz­werk­ar­beit und media­le Prä­senz

Senio­ren­fes­ti­vals, Thea­ter­fo­ren, Fach­ver­an­stal­tun­gen sind wich­ti­ge Impuls­ge­ber für die Senio­ren­thea­ter­ar­beit.  Dar­über hin­aus ermög­li­chen sie den Dia­log wie  die Eta­blie­rung  von Netz­wer­ken auf bun­des­deut­scher und euro­päi­scher Ebene.  Grenz­über­schrei­ten­de Akti­vi­tä­ten und Koope­ra­tio­nen gilt es aus­zu­bau­en und zu ver­ste­ti­gen –  beglei­tend durch eine pro­fes­sio­nel­le  Öffent­lich­keits­ar­beit  in allen media­len Berei­chen.

… empi­ri­sche Stu­di­en zur Gesund­heits­vor­sor­ge

Prä­ven­ti­ve und gesund­heits­för­dern­de Aspek­te der Senio­ren­thea­ter­ar­beit müs­sen künf­tig durch empi­ri­sch wissenschaftlich-medizinische Stu­di­en nach­ge­wie­sen und abge­si­chert wer­den, damit das Thea­ter­spiel als Gesund­heits­vor­sor­ge durch Kran­ken­kas­sen geför­dert wer­den kann.

…ein char­man­tes Augen­zwin­kern

Thea­ter mit alten Men­schen braucht Humor und Leich­tig­keit, um eine gesun­de Dis­tanz zur rea­len Tra­gik  zu schaf­fen. „Erfri­schend wie ein Bad ist Unsinn, und sinn­los wird, was dich so quält!“ (Erika Plu­har)

20. Okto­ber 2016
Bun­des­ar­beits­kreis Senio­ren­thea­ter im BDAT

Bei sei­ner Bun­des­ver­samm­lung am 12./13. Sep­tem­ber 2015 in Stral­sund hat der Bund Deut­scher Ama­teur­thea­ter e.V. (BDAT) einen Auf­ruf für eine „Bühne der Mensch­lich­keit“ gestar­tet, unter­stützt von den Ver­tre­tern der Mit­glieds­ver­bän­de. Zahl­rei­che Büh­nen, Part­ner­ver­bän­de und Medi­en haben eben­falls ihre Unter­stüt­zung kund­ge­tan und den Auf­ruf bereits ver­öf­fent­licht oder wei­ter­ge­lei­tet.

Auf­ruf zu einer Bühne der Mensch­lich­keit
gegen die Spek­ta­kel des Scheuß­li­chen

70 Jahre nach dem Ende des men­schen­ver­ach­ten­den und ver­bre­che­ri­schen Nazi-Systems wer­den in Deutsch­land gera­de wie­der aus ras­sis­ti­schen Moti­ven geis­ti­ge und hand­fes­te Brän­de gelegt. Brand­stif­ter und ande­re Ver­bre­cher grei­fen hil­fe­su­chen­de Men­schen an, belei­di­gen, ernied­ri­gen oder töten Men­schen. Men­schen, die einen wei­ten Weg aus ande­ren Län­dern auf sich neh­men und Hilfe suchen, Men­schen, die aus ver­zwei­fel­ten Lebens­si­tua­tio­nen und unbe­wohn­ba­ren Kriegs­län­dern kom­mend ihre alte Hei­mat ver­las­sen, um in der Frem­de zu über­le­ben und viel­leicht eine neue Hei­mat zu fin­den. Auch in unse­rem Land waren in der Ver­gan­gen­heit Men­schen von exis­ten­ti­el­len Not­la­gen bedroht: als Flücht­lings­strö­me haben sie in ande­ren Län­dern, auf ande­ren Kon­ti­nen­ten Schutz vor Ver­fol­gung und ihr Glück gesucht.

Die Angrif­fe auf Flücht­lin­ge sind kri­mi­nell, ein Ver­bre­chen gegen deut­sche und euro­päi­sche Geset­ze und ein Gene­ral­an­griff auf die Mensch­lich­keit.

Der Bund Deut­scher Ama­teur­thea­ter ver­ur­teilt diese Angrif­fe und dis­tan­ziert sich klar von jeg­li­chen ras­sis­ti­schen Hal­tun­gen. Hal­tun­gen, die dazu füh­ren, dass Men­schen Ver­bre­cher wer­den und Nach­barn Mit­läu­fer oder Zaun­gäs­te, die durch ihr Nicht­stun bösen Taten frei­en Lauf las­sen.

Wir rufen als „bun­ter“ bür­ger­schaft­li­cher Ver­band mit den unter­schied­lichs­ten Men­schen darin, mit inter­na­tio­na­len Part­nern, und mit einer 125jährigen Geschich­te alle Enga­gier­te unse­rer Mit­glieds­büh­nen, Freun­de und Part­ner auf:

Ver­bannt die scheuß­li­chen Spek­ta­kel, die sich gera­de in Deutsch­land abspie­len, von der Bühne! Gebt der Mensch­lich­keit die Haupt­rol­le und der Würde jedes Men­schen ihren Platz. Tre­tet Tag für Tag ein für einen respekt­vol­len Umgang mit allen Erden­bür­gern! Thea­ter bie­tet eine Viel­zahl an Mög­lich­kei­ten, Men­schen ver­schie­dens­ter Natio­nen in einen offe­nen Dia­log zu brin­gen, Vor­ur­tei­le abzu­bau­en und gegen­sei­tig zu pro­fi­tie­ren von den Schät­zen ver­schie­de­ner Kul­tu­ren. Ver­mehrt die schon exis­tie­ren­den guten Bei­spie­le eurer Pro­jek­te, in denen die Thea­ter Frem­de will­kom­men hei­ßen und so zei­gen: hier hat der Hass kei­nen Platz!

Berlin, im Sep­tem­ber 2015
Bun­des­prä­si­di­um / Bun­des­ver­samm­lung
Bund Deut­scher Ama­teur­thea­ter e.V.

„jung und jetzt“
Prin­zip des Bun­des­ar­beits­krei­ses Kinder- und Jugend­thea­ter

Anders als ein kom­mu­na­ler oder Lan­des­ar­beits­kreis betrach­tet der Bundes-arbeitskreis Kinder- und Jugend­thea­ter im BDAT seine Tätig­keits­fel­der aus der län­der­über­grei­fen­den Vogel­per­spek­ti­ve. Hier stel­len sich weni­ger regio­na­le, als bun­des­wei­te, euro­päi­sche und glo­ba­le kon­zep­tio­nel­le Fra­gen, wel­che das Ama­teur­thea­ter mit Kin­dern, Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen in Deutsch­land und dar­über hin­aus betref­fen.

Die zehn Prin­zi­pi­en der Arbeit sind:

1. Eta­blie­rung und Betei­li­gung an über­re­gio­na­len und inter­na­tio­na­len Ange­bo­ten in Form von Pro­jek­ten, Werk­stät­ten, Fes­ti­vals und wei­te­ren nach­hal­ti­gen Begeg­nun­gen.

2. Nie­der­schwel­li­ger Zugang, der Par­ti­zi­pa­ti­on, Inklu­si­on und eine eigen­stän­di­ge Jugend­po­li­tik zur Grund­vor­aus­set­zung macht.

3. Inter­na­tio­na­li­sie­rung unter Ein­be­zie­hung kul­tu­rel­ler Diver­si­tät.

4. Ver­mitt­lung von beson­de­ren Kom­pe­ten­zen für die Thea­ter­ar­beit mit Kin­dern, Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen.

5. För­de­rung von über­re­gio­na­lem und inter­na­tio­na­lem Fach­kräf­teaus­tau­sch.

6. Netz­werk­pfle­ge zwi­schen Bun­des­län­dern, Ver­bän­den und Insti­tu­tio­nen.

7. Stei­ge­rung des Stel­len­wer­tes von Ama­teur­thea­ter mit Kin­dern, Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen.

8. Betei­li­gung an bun­des­wei­ten und inter­na­tio­na­len Fach­gre­mi­en.

9. Initi­ie­rung wis­sen­schaft­li­cher Anrei­ze hin­sicht­li­ch gesell­schaft­li­cher, poli­ti­scher und kul­tu­rell rele­van­ter The­men, sowie deren Beglei­tung in der Rea­li­sie­rung.

10. Auf­nah­me neuer gesell­schaft­li­cher und künst­le­ri­scher Strö­mun­gen sowie Eröff­nung expe­ri­men­tel­ler Arbeits­fel­der.

Anhand die­ser Kri­te­ri­en wer­den neue und zeit­ge­mä­ße Ideen für das Ama­teur­thea­ter gene­riert, ver­al­te­te Struk­tu­ren hin­ter­fragt und die eige­ne Arbeit fort­lau­fend eva­lu­iert. Der Bun­des­ar­beits­kreis Kinder- und Jugend­thea­ter ver­folgt eine euro­päi­sche und inter­na­tio­na­le Per­spek­ti­ve hin­sicht­li­ch kul­tur­po­li­ti­scher Fra­ge­stel­lun­gen und der Schaf­fung eines jun­gen inter­na­tio­na­len Ama­teur­thea­ters.

zum Thea­ter von und mit alten Men­schen
Alte Men­schen spie­len Thea­ter!

Thea­ter­spie­len macht vor dem Alter nicht halt.
Es gibt eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Mög­lich­kei­ten für älte­re Men­schen, am gesell­schaft­li­chen Leben teil­zu­neh­men: Thea­ter­spiel ist eine davon.

Thea­ter­spiel mit alten Men­schen ist eine künst­le­ri­sche Tätig­keit

Thea­ter mit alten Men­schen kann Erin­ne­run­gen, Erfah­run­gen in Kunst trans­for­mie­ren und diese einem brei­ten Publi­kum ver­mit­teln. Dabei muss am Ende nicht immer eine öffent­li­che Auf­füh­rung ste­hen, bei einer sol­chen kul­tu­rel­len Tätig­keit kann auch der Weg das Ziel sein.
Die Arbeit an sich ist jedoch als künst­le­ri­sche Arbeit zu ver­ste­hen, denn nur im künst­le­ri­schen Tun, in der Kon­zen­tra­ti­on auf den künst­le­ri­schen Gestal­tungs­pro­zess ent­fal­ten sich die bil­dungs­re­le­van­ten und sozia­len Dimen­sio­nen des Thea­ter­spiels.
Thea­ter gilt als die sozia­le Kunst­form und als Kunst zeigt das Thea­ter sozia­le und päd­ago­gi­sche Wir­kung.

Thea­ter­spiel mit alten Men­schen ist bunt und viel­fäl­tig

So unter­schied­li­ch wie die Men­schen selbst, so unter­schied­li­ch sind auch die Thea­ter­for­men im Spiel mit alten Men­schen, hier­zu zäh­len: Erin­ne­rungs­thea­ter, Senio­ren­ka­ba­rett, Gene­ra­tio­nen­thea­ter, Mund­art­thea­ter, Erzähl­thea­ter, the­ra­peu­ti­sches Thea­ter mit Demenz­kran­ken,…

Thea­ter­spiel mit alten Men­schen ist sinn­stif­tend

„Wol­len wir ver­mei­den, dass das Alter zu einer spöt­ti­schen Par­odie unse­rer frü­he­ren Exis­tenz wird, so gibt es nur eine ein­zi­ge Lösung: wei­ter­hin Ziele zu ver­fol­gen, die unse­rem Leben Sinn ver­lei­hen.“ (Simo­ne de Beau­voir).
Das Thea­ter­spiel bie­tet hier­zu eine aus­ge­zeich­ne­te Mög­lich­keit. Es zeigt mit der Ener­gie der Alten das Lebens­ge­fühl älte­rer Men­schen. Die künst­le­ri­sche Tätig­keit för­dert die inner­li­che Beweg­lich­keit und kann zu einer ver­söhn­li­chen Lebens­bi­lanz bei­tra­gen.
Durch die Beschäf­ti­gung mit exis­ten­ti­el­len Fra­gen, wie etwa nach Leben und Tod und dem beglei­ten­den Pro­zess des „Sich-Erinnerns“ ent­ste­hen indi­vi­du­el­le Bil­der und Emo­tio­nen.
Thea­ter bie­tet den Ort, an dem man diese Gefüh­le in einen erleb­ba­ren und sicht­ba­ren Aus­druck brin­gen kann. Es geht darum, dem rei­chen Schatz an Erfah­run­gen eine Form zu geben und sie zu ver­wan­deln, statt inner­li­ch zu erstar­ren.

Thea­ter­spiel mit alten Men­schen ist ein Sprach­rohr

Selbst­be­wusst und mit gro­ßem Enga­ge­ment wer­den über das Thea­ter­spiel schlag­fer­ti­ge Ant­wor­ten auf Jugend­wahn, Alters­angst und dadurch auch neue Bil­der (Selbst­bil­der) vom Altern in unse­rer Gesell­schaft gesetzt. Dar­über hin­aus ermög­licht gera­de die Dis­tanz des Alters ein sou­ve­rä­nes Beleuch­ten des Hier und Heute.

Thea­ter­spiel mit alten Men­schen ist ein Netz gegen Ein­sam­keit

Es ist das Spiel im Ensem­ble, durch das Soli­da­ri­tät ent­steht und das immer wie­der gemein­sa­mes Ver­gnü­gen berei­tet.
Es ist zudem ein sozia­les Ereig­nis, wenn bei­spiels­wei­se eine Erin­ne­rung in ein Rol­len­spiel auf­ge­schrie­ben und gemein­sam umge­setzt wird und dies nur gelingt, wenn sich alle Kräf­te ver­ei­ni­gen.

Thea­ter­spiel mit alten Men­schen ist ein Ort der Begeg­nun­gen

Thea­ter mit alten Men­schen will Erlebnis- und Asso­zia­ti­ons­raum sein, um sich des eige­nen Ver­stan­des und Gefühls zu ver­si­chern. Es kennt phan­ta­sie­vol­le ästhe­ti­sche Über­hö­hun­gen, absur­de Situa­tio­nen, ver­rück­te Men­schen, vor allem aber Geschich­ten, die für alte und jün­ge­re Men­schen nicht die­sel­ben Geschich­ten sind, Geschich­ten, die alte und jün­ge­re Men­schen zu ganz neuen uner­hör­ten Geschich­ten her­aus­for­dern.

Ver­ab­schie­det vom Bun­des­ar­beits­kreis Seniorentheater/BDAT im Sep­tem­ber 2007 in Schein­feld.